#MullahsCiao: Klare Botschaft vor der iranischen Botschaft in Bern

///EN///FR///Im Iran gehen die Demos gegen das Regime weiter. Das Regime geht mit unerbittlicher Härte gegen Regimekritiker*innen vor, die ihr Leben auf der Strasse riskieren. Gleichzeitig demonstrieren auch Exiliraner*innen. Heute sind zwei Personen während einer Demo in Bern in das Gelände der iranischen Botschaft eingedrungen und haben die Fahne des Regimes abgenommen. Eine wurde von 4 Polizist*innen auf den Boden gedrückt und beide wurden verhaftet. Weiter setzte die Polizei Gummischrot gegen die Demo ein. Anstatt sich gegen das Regime einzusetzen, schützt die offizielle Schweiz lieber die Botschaft. Azadi!

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#MullahsCiao: Demonstration in Gedenken an Jina/Mahsa Amini und gegen das iranische Mullah-Regime

FR///EN///DE///Vor der iranischen Botschaft in Bern und in Zürich fanden heute Demonstrationen statt, um an Jina/Mahsa Amini zu gedenken und das Mullah-Regime zu verurteilen. Der Mord an Jina/Mahsa Amini war ein staatlicher Femizid – ausgeübt durch die Polizei. Es ist ein Mord unter vielen, angeordnet vom iranischen Mullah-Regime mit seinen menschenfeindlichen Scharia-Gesetzen. Mindestens 400 Menschen liessen die Mullahs allein dieses Jahr hinrichten. Dazu kommt die grosse Dunkelziffer, der zu Tode Gefolterten, Verschleppten und bei Protesten Ermordeten.

#MullahsCiao #SayTheirNames #Mahsa_Amini

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Das Staatssekretariat für Migration lässt wieder nach Kroatien abschieben

DE///FR///EN///
Die Abschiebezahlen und die neuesten Asylentscheidungen weisen auf eine Praxisänderung hinsichtlich Dublinabschiebungen nach Kroatien hin. Das Staatssekretariat für Migration (SEM) und das Bundesverwaltungsgericht (BVGer) betrachten Abschiebungen nach Kroatien vermehrt als „zulässig und zumutbar“.

Die kroatische Polizei prügelt, foltert und erntet vollstes Vertrauen vom SEM
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Abschiebung und drohender Tod: Transfrau Mehsa Hassanzadeh

Mehsa Hassanzadeh, eine in Denizli (Türkei)lebende Transfrau und Flüchtling, wurde am 4. August 2022 von der türkischen Sicherheitspolizei festgenommen und zur Abschiebung in den Iran in das Auslieferungslager in der Provinz Aydin gebracht.
Nach Angaben einer ihrer nahen Verwandten hat Mehsa in der Türkei mit der Geschlechtsumwandlung begonnen. Das bedeutet, dass ihre iranischen Ausweisdokumente nicht mit ihrer Geschlechtsidentität übereinstimmen.
Aufgrund der Probleme, die durch ihre Transidentität und Ablehnung durch ihre Familie und mangelnde Sicherheit im Iran verursacht wurden, floh Mehsa in die Türkei und beantragte in der Türkei Asyl. Die Abschiebung bedeutet Gewalt und eventuell gar den Tod für Mensa Hassanzadeh. Es braucht Öffentlichkeit und Proteste um diese Abschiebung zu verhindern.

Dass im Iran queere Personen Gewalt und Tod erfahren zeigen auch die Verurteilungen von den zwei LGBTI-Aktivistinnen Shedigi und Chobdar im Iran: Sedighi ist laut Amnesty International eine Aktivistin, die sich für die Rechte von LGBT-Personen einsetzt. Sie sitzt bereits seit Monaten in Haft. Chobdar soll sich laut einer in Norwegen angemeldeten Menschenrechtsorganisation ebenfalls für die Rechte von Homosexuellen eingesetzt haben. 

Diese Informationen auf persisch unter folgendem Link: https://6rang.org/73074/

Justice4Nzoy! Gemeinsame Anreise von Bern zur Kundgebung

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Gemeinsame Anreise per Bus von Bern nach Zürich!

Wir schweigen nicht, wir werden laut. Gegen rassistische Polizeigewalt, für Gerechtigkeit und Aufklärung für Nzoy und seine Familie! Seite an Seite kämpfen wir gegen Rassismus und neokoloniale Strukturen, auch am Samstag in Zürich. Die Demo ist bewilligt.

Kommt mit euren Freund*innen und Nachbar*innen! Wir treffen uns um 13 Uhr auf der Schützenmatte und sind gegen 20 Uhr wieder zurück. Der Bus hat viele Plätze, die es zu füllen gibt! Meldet euch für eine Platzreservation bei 0779602563.

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Abgesagt: Propagandaveranstaltung für eritreisches Unrechtsregime

“Als Kulturveranstaltung getarnte Propagandaveranstaltung”

Als sogenannte “Kulturfestivals” getarnt, welche in der eritreischen Öffentlichkeit einen gewissen Bekanntheitsgrad geniessen, lockt das Regime von Präsident Isaias Afewerki die Mitglieder der Diaspora an, um dann aber seine politischen Botschaften von Krieg und Hass zu verbreiten. Am 27. August 2022 findet eine solche Veranstaltung irgendwo im Kanton Bern statt. Der Ort ist noch unklar, doch wir werden ihn finden. 

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Justice4Nzoy! Infoabend in Bern und Demo in Zürich

DE: Am 30. August 2021 erschoss die Polizei in Morges den 37-Jährigen Nzoy aus Zürich. Dieses Jahr am 25. August erzählen Angehörige von Nzoy und Mitglieder des Aktionsbündnisses Justice4Nzoy von Nzoy und diesem Fall von rassistischer Polizeigewalt und Racial Profiling in der Schweiz. Joao Gabriel, ein panafrikanischer Aktivist aus Guadeloupe/Frankreich berichtet über Racial Profilling und Polizeigewalt in den USA und in Frankreich. Am 3. September gehen wir alle an die grosse Demo in Zürich.

EN: On August 30, 2021, police in Morges shot and killed 37-year-old Nzoy from Zurich. This year on August 25, relatives of Nzoy and members of the action alliance Justice4Nzoy tell about Nzoy and this case of racist police violence and racial profiling in Switzerland. Joao Gabriel, a Pan-African activist from Guadeloupe/France will report on racial profiling and police violence in the US and France. On September 3rd we will all go to the big demo in Zurich.

FR: Le 30 août 2021, la police a tué Nzoy, un Zurichois de 37 ans, à Morges. Cette année, le 25 août, des proches de Nzoy et des membres de l’alliance d’action Justice4Nzoy parlent de Nzoy et de ce cas de violence policière raciste et de profilage racial en Suisse. Joao Gabriel, un activiste panafricain de Guadeloupe/France, parlera du profilage racial et de la violence policière aux États-Unis et en France. Le 3 septembre, nous irons toutes et tous à la grande manifestation à Zurich.

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Kundgebung «Gerechtigkeit für Jamilia – Gerechtigkeit für alle»

Wann: 24. August, 15:30
Wo: SRK, Bernstrasse 162, 3052 Zollikofen
(nicht bewilligt)

Aufruf des Komittees «Gerechtigkeit für Jamilia – Gerechtigkeit für alle»:

In der Nacht auf den 24. April 2022 wurde Jamilia, eine Frau geflüchetet aus Afghanistan, Mutter von fünf Kinder, in der Asylunterkunft in Büren an der Aare, von ihrem Ehemann erstochen. Mehrere Bewohnende der Unterkunft kamen der Frau und den Kindern zu Hilfe, sie konnten die Kinder aus dem kleinen Schlafzimmer, in dem die ganze Familie schlafen musste, retten. Für Jamilia kam leider jede Hilfe zu spät, obwohl die Bewohnenden umgehend den Notruf riefen. Die Asylunterkunft in Büren an der Aare wird vom SRK (Schweizerisches Rotes Kreuz) geleitet.

Das Komittee «Gerechtigkeit für Jamilia – Gerechtigkeit für alle» hat am 15. Juli einen offenen Brief an das SRK, die Kantonspolizei Bern und den Migrationsdienst gerichtet. Das SRK will aufgrund laufender Ermittlungen der Kantonspolizei keine Stellung zu unseren Fragen und Forderungen nehmen.

Wir sind wütend und entschlossen, unseren Forderungen Gehör zu verschaffen. Daher treffen wir uns am 24. August beim SRK in Zollikofen um zu zeigen, dass wir nicht einfach ignoriert werden können.

Video: Aufgrund von Grenzgewalt starben in Melilla mindestens 37 Personen

///Français///English///
+++In diesem Video hat es gewaltvolle Bilder. Wir fragen uns, wie gehen wir damit um+++

Am 24. Juni 2022 versuchten rund 2000 Personen, kollektiv die Grenze zur spanischen Exklave Melilla zu überqueren. 133 Personen schafften es. Mindestens 37 Personen starben. Die marokkanische und spanische Polizei reagierte auf beiden Seiten der Grenze mit Brutalität. Die marokkanischen (Grenz-)Polizist*innen beteiligen sich gewalttätig an der Abschottung Europas. Dafür anerkennt der spanische Staat die Ansprüche des marokkanischen Staats im Westsahara-Konflikt.

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