Nach 15 Tagen Crowdfunding: 60 001 Franken für Halbtax-Abos gegen Isolation

Das erfolgreiche Crowdfunding ist ein kleiner Sieg gegen die Isolation.

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WOW! Wir sind überwältigt! Innerhalb von zwei Wochen wurden 60‘001 Franken gesammelt, um geflüchteten Personen ein Halbtax-Abonnement zu ermöglichen. Das Geld vom Crowdfunding reicht für mehr als 300 Halbtax-Abos. 499 Personen haben sich an der Sammelaktion beteiligt. Diese Solidarität ermöglicht es, die Isolation in den Asylcamps zumindest teilweise zu durchbrechen und stärkt die Perspektive auf Bewegungsfreiheit für alle.

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Bundesasylcamp Boudry: Ein Suizid bleibt ohne Folgen

In Gedenken an B. – 1

FR///EN/// Am 23. Dezember 2020 nahm sich B. unweit des Bundesasylcamp Boudry das Leben. Eine externe Untersuchung stellte ein Jahr danach erschreckende Fehlhandlungen der zuständigen Akteur*innen im Bundesasylcamp fest. Zwei Jahre nach dem Suizid gibt es für die (Mit-)Verantwortlichen noch immer keine namhaften Konsequenzen. Das Migrant Solidarity Network verurteilt die folgenschwere Vernachlässigung von B. und erwägt, Strafanzeige einzureichen.

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Crowdfunding: Halbtax gegen Isolation

EN///FR///Ab heute sammelt das Migrant Solidarity Network Geld für 300 Halbtax-Abos für geflüchtete Personen. Bis Ende Jahr brauchen wir insgesamt 55 500 Franken. Ein Halbtax-Abo kostet 185 Franken pro Jahr oder 15.50 Franken pro Monat. Spendet – auch kleine Beträge sind wichtig! Und helft mit, das Crowdfunding bekannt zu machen. Die ersten Tagen sind entscheidend.

Hier geht es zum Crowdfunding: https://wemakeit.com/projects/halbtax-gegen-isolation

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UNHCR is UNFAIR: Press Conference in front of UNHCR headquarter in Geneva

Demo against this neglect of responsibilities by the UNHCR

Tomorrow | 10.12.22 | 1pm | Place des Nations | Geneva

Heute | Pressekonferenz vor dem UNHCR-Hauptquartier | Genf
Morgen | DEMO | 13 Uhr | Place des Nations | Genf

Aujourd’hui | Conférence de presse devant le siège du UNHCR | Genève
Demain | MANIF | 13h | Place des Nations | Genève

www.unfairagency.org

Livestream of the press conference
Conclusion after the meeting with UNHCR

Sri Lanka Ausschaffungen: KKS foutiert sich um das Non-Refoulement-Gebot

Karin Keller Sutter (KKS) und das Staatssekretariat für Migration haben erneut nach Sri Lanka abgeschoben. Gestern Abend um 18.20 h ging ein Linienflug vom Flughafen Zürich. Ein dem MSN nahestehende Person aus Gampelen, dessen Rekurs auf den Negativentscheid vor Kurzem abgelehnt wurde, wurde vergangenen Dienstag in Gampelen von der Polizei abgeholt und nach Zürich gebracht. Wir haben bis jetzt noch keine sicheren Informationen wie es ihm nach der Ankunft in Sri Lanka geht.

Ein Abschiebestopp ist überfällig. Warum? 
Die Situation in Sri Lanka ist schlichtweg katastrophal. Die Gewalt des Regimes ist allgegenwärtig. Besonders brutal verfolgt werden Oppositionelle und Minderheiten. Die Wirtschaft des Landes liegt am Boden. Die medizinische Grundversorgung ist nicht mehr gewährleistet. Verschiedene NGOs und das MSN fordern seit Monaten, dass die Abschiebungen enden müssen, so auch die Schweizerische Flüchtlingshilfe sowie das internationale Netzwerk SOS Torture

Trotzdem schoben die Schweizer Behörden bis Ende Oktober insgesamt 38 Personen nach Sri Lanka ab. Und gestern erneut. Über Überwachung, Verfolgung, Haft und Gewalt, die bei nach einer Abschiebung drohen, berichteten die Repulik und das MSN – ausgehend vom Fall M. im November. 

Bei abgewiesenen Geflüchteten aus Sri Lanka lösen diese Abschiebungen existentielle Ängste aus. Vermutlich erklärt dies weshalb zum Beispiel insgesamt 142 Personen aus Sri Lanka in der Schweiz untertauchen, sich verstecken oder in ein anderes Land reisen. Überdurchschnittlich viele abgewiesene Personen aus Sri Lanka psychisch erkranken und es wie im Falle Nesurasas zum Tod führt.

Black-Friday antirassistisch nutzen

Hilf mit bei der Sammelaktion “Mobilität für betroffene Menschen der rassistischen Migrationspolitik der Schweiz”

Utiliser le Black-Friday de manière antiraciste ! Participe à la campagne de récolte de dons: “Mobilité pour les personnes concernées par la politique migratoire raciste de la Suisse”

Use Black-Friday in an antiracist-way! Help with the fundraising campaign: “Mobility for people affected by Switzerland’s racist migration policy”

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M. erhält in Sri Lanka kein humanitäres Visum


FR///EN/// M. wurde im Februar 2022 nach Sri Lanka abgeschoben. Nachdem er beobachtet, verfolgt, eingesperrt, gefesselt und geschlagen wurde, wandte er sich an die Schweizer Botschaft und beantragte ein humanitäre Visum. Nun liegt eine negative Antwort vor.

„Die geltend gemachte Gefährdung stellt keine besondere Notsituation dar, die ein behördliches Eingreifen zwingend erforderlich macht“

Schweizer Botschaft in Sri Lanka
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“Jeden Tag bin ich geflutet von den Gefühlen dieser Abschiebung und den Folterungen, die danach hier in Sri Lanka folgten.”

DE: M. erzählt uns über seine Abschiebung von der Schweiz nach Sri Lanka, die er erleben musste. Und gibt einen Einblick über die alltägliche Gefährdung und die Gewalt, welcher er nun in Sri Lanka ausgesetzt ist. Sein humanitäres Visum ist noch hängig.

EN: M. tells us about his deportation from Switzerland to Sri Lanka, which he had to experience. And gives an insight into the daily danger and violence he is now exposed to in Sri Lanka. His humanitarian visa is still pending.

FR: M. nous parle de son expulsion de Suisse vers le Sri Lanka, qu’il a dû vivre. Il nous donne un aperçu des dangers quotidiens et de la violence auxquels il est désormais exposé au Sri Lanka. Son visa humanitaire est encore en suspens.

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