“Berichtet nicht nur über gefährliche Feuer und kaputte Toiletten, sondern über alles”

Mitteilung von “Stopp Isolation” an Medienschaffende

“Viele Medien haben nachgefragt, wie es dem Mann geht, der sich auf dem Bundesplatz angezündet hat. Wir haben ihn besucht und wissen, dass es ihm besser geht. Er ist aber noch in einer Klinik in Behandlung. Seine Verbrennungen werden heilen. Wir alle wünschen unserem Freund gute Besserung. Wir bedauern, dass sich viele Menschen erst für unseren Protest interessieren, seitdem sich unser Freund angezündet hat. Musste es zuerst soweit kommen? Was genau ihn dazu gebracht hat, sich selber anzuzünden, kann nur er sagen. Wir sind uns aber sicher, dass es nicht nur die kaputten Toiletten und Duschen oder verstopfte Lavabos im Rückkehrzentrum waren. Wir bedauern, dass bisher verkürzt über unsere Kritik und unsere Vorschläge berichtet wird. Die Forderungen von «Stopp Isolation» gehen weiter als die schlechten Lebensbedingungen in den Rückkehrzentren:

  • Bitte beachten Sie die Forderungen unseres Briefes an das SEM und den Kanton Bern. Auch unser Freund, der sich angezündet hat, und 123 weitere Personen haben diesen Brief unterschrieben. – Bitte beachten Sie die Stellungnahmen von: Juso Schweiz | Alternative Linke Bern | Demokratische Jurist*innen Bern | Grüne Kanton Bern | Junge Grüne Kanton Bern | Augenauf | Partei der Arbeit Bern
  • In diesem Video mit einem der Aktivist*innen von “Stopp Isolation” finden Sie viele Forderungen und Argumente, die für eine Berichterstattung über den Protest verwendet werden können
  • Bitte beachten Sie, dass es nicht einfach ist, in der Schweiz als geflüchtete Migrant*innen mit Negativentscheid für Respekt und Gleichbehandlung einzustehen. Wir sind besonders auf eine seriöse und interessierte Berichterstattung angewiesen. “

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