Wie heiss ist es im Regionalgefängnis Bern?

Laut einem Hitze-Tool der Zeitung “Der Bund” stieg die Hitzeempfindung im Bollwerk, wo das Regio-Gefängnis steht, bereits über 40°. So krass! Wie heiss ist es innerhalb des überbelegten Gefängnis? Wie hoch ist der Hitzestress der inhaftierten Personen? Schützt das Gefängnis vor Hitze? Die Behörden weigern sich bisher, uns diese Fragen zu beantworten. Klar ist nur, dass sie keine systematischen Messungen von Temperatur und Luftqualität gemacht werden. Kein Hinweis dafür, dass die Behörden ihre Fürsorgepflicht ernst nehmen.

Möglicherweise Folter aufgrund von Überbelegung

Unabhängig von der Hitze herrschen im Regionalgefängnis Bern unhaltbare Zustände. Dies stellte auch die Antifolterkommission NKVF im neuesten Bericht fest. Aufgrund der Überbelegung seien bis zu vier Personen in engen Zellen während 22 Stunden pro Tag isoliert. Die Licht- und Luftverhältnisse seien „problematisch“, die sanitären Anlagen „menschenunwürdig“, die hygienischen Zustände „untragbar“. Das Fazit der NKVF ist alarmierend: Möglicherweise finde im Regionalgefängnis Bern Folter statt.

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Zürich: Sit-in von abgewiesenen Asylsuchenden aus dem Iran beendet

Am einwöchigen Sit-in vor der Kirche Offener St. Jakob in Zürich haben sich vierzig abgewiesene Asylsuchende aus dem Iran beteiligt. Viele von ihnen befinden sich seit Jahren in der Schweiz und müssen hier unter prekärsten Bedingungen (über)leben. Ziel des Protests ist ein besserer Schutz sowie bessere Perspektiven für abgewiesene Asylsuchende aus dem Iran. «Das iranische Regime raubte unsere Zukunft, und die Schweiz verweigert sie uns», sagt Firoozeh Miyandar von der Gruppe Empathie und Einheit, die den Protest organisiert hat.

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Zürich: Sit-In von abgewiesenen Asylsuchenden aus dem Iran

Am Montag startete der Sitzstreik von abgewiesenen geflüchteten Iraner*innen. Der Protest findet vor der Kirche Offener St. Jakob statt und dauert bis zum 12. Juni. Das Ziel der Protestwoche ist es, Schutz und Perspektiven für alle Iraner*innen in der Schweiz und im Iran zu fördern. Die schweizer Asylschutzquote liegt deutlich unter 50%, trotz der katastrophalen Lage im Iran. Das Sit-in will sichtbar machen, was sonst verborgen bleibt.

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Iran: Sit-in auf dem Bundesplatz

7.4.2026 – Seit heute Nachmittag findet auf dem Bundesplatz in Bern ein Sit-in der Gruppe Empathie und Einheit statt. Durch den friedlichen Protest kritisieren die abgewiesenen Asylsuchenden aus dem Iran die restriktive Iran-Praxis des Staatssekretariats für Migration (SEM). Die Lage im Iran ist desaströs. Aus der Luft drohen Bomben und Drohnen, während das Regime verstärkt gegen jegliche Opposition vorgeht. In der Schweiz wäre eine vorläufige Aufnahme das Mindeste. 

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Kundgebung für alle Iraner*innen in der Schweiz

Français ci-dessous/// Die Armeen der USA und Israel bombardieren den Iran. Während das Mullah-Regime sich an die Macht klammert, weitetet sich der Krieg auf die gesamte Region aus. Trotzdem weigert sich das Staatssekretariat für Migration (SEM), abgewiesene Iran*innen in der Schweiz besser zu schützen. Deshalb protestieren abgewiesene Iraner*innen der Gruppe Empathie und Einheit am 3. März 2026 vor dem SEM. Sie haben die Kundgebung in Zusammenarbeit mit dem Migrant Solidarity Network organisiert.

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Demonstration: Vorläufige Aufnahmen für abgewiesene Iraner*innen

Heute Mittag haben abgewiesene iranische Asylsuchende vor dem Staatssekretariat für Migration demonstriert. Im Rahmen der Demonstration wurde dem Staatssekretariat für Migration ein offener Brief mit den Forderungen überreicht. Angesichts der blutigen Repression des iranischen Regimes, bei denen tausende Protestierende brutal getötet wurden, brauche es dringend eine grundlegende Änderung der Asylpraxis in Bezug auf den Iran.

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Siebter Protest beim SEM: Sicherheit für geflüchtete Iraner*innen

Français ci-dessous///Heute Mittag demonstrierten abgewiesene iranische Asylsuchende vor dem Staatssekretariat für Migration SEM in Bern. An der Kundgebung sprach u.a. Balthasar Glättli von den Grünen Schweiz. Organisiert wurde die siebte dieser monatlichen Kundgebungen von der Gruppe «Empathie und Einheit». Empathie und Einheit vertritt über einen Drittel der schweizweit rund 300 abgewiesenen geflüchteten Iraner*innen.

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Bern: Öffentliche Gerichtsverhandlung zur zwingenden Anwesenheitspflicht in Nothilfecamps

Das Berner Verwaltungsgericht berät am Donnerstag 30.10.2025 öffentlich über zwei Beschwerden gegen das berner Nothilferegime. Eine davon stammt von einer abgewiesenen Person aus dem Umfeld des Migrant Solidarity Network. Der Beschwerdeführer wehrt sich dagegen, dass die ORS Service AG und die Sicherheitsdirektion des Kantons Bern die Anwesenheitspflicht im Nothilfecamp zu einer zwingenden Bedingung für den Anspruch auf Nothilfe gemacht haben (vgl. Artikel Hauptstadt für die zweite Beschwerde). Wir kritisieren: “Die freiheitsbeschränkende Anwesenheitspflicht ist unzulässig und missachtet das Legalitätsprinzip”.

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