Bundesasylcamps: “Hier mangelt es an Respekt, Menschenrechten, Sicherheit und Gesundheit”

INFO///DE///EN///FR
EN: Federal Asylum Camps: „Respect, human rights, safety and health are lacking here“
FR: Camps d’asile fédéraux : “Le respect, les droits fondamentaux, la sécurité et la santé font défaut ici

Bild: Demo der Gruppe “Stopp Isolation”
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Petition: 2459 Menschen sagen #ShutDownORS

EN///FR///DE
EN | Petition: 2459 people say #ShutDownORS
Today, the petition #ShutDownORS” is handed over to the Government Council of the Canton of Bern as well as to the Control Commission of the Parliament of the Canton of Bern. Among other things, the petition demands that the canton withdraw the contract for the administration of the return centers in the canton of Bern from ORS Service AG. The petition was launched by Stop Isolation, the Migrant Solidarity Network (MSN) and the Demokratische Jurist*innen Bern (djb) after the outbreak of Corona in the Bernese return center Aarwangen and the failure of ORS Service AG to protect the health of the people. 2459 people have joined this concern with their signature.

FR | Pétition : 2459 personnes disent #ShutDownORS
Aujourd’hui, la pétition #ShutDownORS” est remise au Conseil d’Etat du canton de Berne ainsi qu’à la Commission de gestion du Grand Conseil du canton de Berne. Elle exige entre autres que le canton retire à ORS Service AG le contrat de prestation pour la gestion des centres de retour dans le canton de Berne. Elle a été lancée par Stop Isolation, le Migrant Solidarity Network (MSN) et les Juristes Progressistes de Berne (djb) après que l’épidémie de Corona a éclaté dans le centre de retour bernois d’Aarwangen et que ORS Service AG n’a pas su protéger la santé des habitant.e.s. 2459 personnes ont signé.

DE: Petition | 2459 Menschen sagen #ShutDownORS
Heute wird die Petition „Shut down ORS“ dem Regierungsrat des Kantons Bern wie auch der Geschäftsprüfungskommission des Grossen Rates des Kanton Berns übergeben. Sie fordert u.a. dass der Kanton der ORS Service AG den Auftrag für die Führung der Rückkehrzentren im Kanton Bern entzieht. Lanciert wurde sie von Stopp Isolation, dem migrant solidarity network (MSN) und den Demokratischen Jurist*innen Bern (djb) nachdem im Berner Rückkehrzentrum Aarwangen Corona ausgebrochen ist und die ORS Service AG die Gesundheit der Menschen nicht geschützt hat. 2459 Personen haben sich diesem Anliegen mit ihrer Unterschrift angeschlossen.

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Kundgebung zum Jahrestag gegen das Mullah-Regime

Am Mittwoch, den 10. Februar 2021 gab es in Bern die Kundgebung zum Jahrestag gegen das Mullah-Regime: Schon seit 42 Jahren macht das Mullahregime Terror gegen die Menschen im Iran. Es gibt keine Freiheit und keine Menschenrechte. Es gibt nur Verfolgung, Gefängnisstrafen und Todesstrafen. 

Wir sind solidarisch mit den Menschen, die für die Freiheit kämpfen – im Iran und überall!

#ShutDownORS: Der ORS Service AG kündigen wegen Gesundheitsgefährdung in der Corona-Pandemie

Petition

DE///EN///FR
DE: Online-Petition an den Berner Regierungsrat und die Geschäftsprüfungskommission des Grossen Rats – Alle dürfen unterschreiben!
FR: #ShutDownORS : Virez l’ORS Service AG à cause des risques sanitaires pendant la pandémie de Corona – Pétition en ligne au gouvernement cantonal bernois et à la commission de gestion du Grand Conseil – Tout le monde peut signer !
EN: Online petition to the Bernese Government Council and the Grand Council’s Business Audit Commission – Everyone may sign!

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Covid und Streichung des Nothilfegeldes

Im Rückkehrzentrum Aarwangen ist Covid 19, ausgebrochen. Seit Dienstag den 26. Januar dürfen die Bewohner*innen das Gebäude nicht mehr verlassen. Die Eingangstore zum Camp wurden geschlossen. Niemand kommt rein. Niemand darf raus. Am Mittwoch wurden auf 97 Bewohner*innen 1/3 positiv getestet. Am Donnerstag dann eine weitere Hiobsbotschaft. 

Rückkehrzentrum Aarwangen; C: Susanne Keller
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“Diese Geschichte handelt von illegalen Grenzüberschreitungen” – Abid Khan’s Erfahrungen

Abid Khan wäscht sich die Hände und das Gesicht im Fluss Una. Das Wasser des Flusses ist in Bihać für viele Menschen auf der Flucht sehr wichtig, da ihnen der Zugang zu sanitären Anlagen oft verwehrt bleibt.

EN: “This story is about illegal border crossings” – Abid Khan’s own words

FR: “Cette histoire concerne le passage illégal des frontières” – Ce titre ainsi que le texte suivant sont les propres mots d’Abid Khan

(DE / EN / FR)

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“Ich habe es 24 Mal versucht. Das letzte Mal war vor 7 Tagen.” – Minderjährige erzählen von ihren Pushback-Erfahrungen

EN: “I’ve tried 24 times. The last time was 7 days ago.” – Minors tell about their pushback experiences

FR: “J’ai essayé 24 fois. La dernière fois, c’était il y a sept jours”. – Les mineurs parlent de leurs expériences de pushback

(DE / EN / FR)

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Kundgebung: Bleiberecht für eritreische Geflüchtete, Familiennachzug und Evakuierung der Flüchtlingscamps in Tigray

Gestern demonstrierten über 30 geflüchtete Aktivist*innen aus Eritrea erneut vor dem Staatssekretariat für Migration. Sie übergaben den Behörden einen Brief, der die Problematik in Eritrea schildert und ihre Anliegen erläutert. Das SEM, so führten sie aus, wisse nicht genug über die Lage in Eritrea oder wolle nicht genug wissen. Durch den Bürgerkrieg in Äthiopien seien die Menschen in Eritrea auch stark betroffen: Erneut werden wieder unzählige Personen auf unbestimmte Zeit ins Militär eingezogen oder müssen Nahrungsmittel für die Armee abgeben. Wie lange die Unruhen dauern würden wisse niemand, die Region bleibe wohl wieder über Jahre instabil. Deshalb gelte es, dass die geflüchteten Menschen in der Schweiz ein sofortiges Bleiberecht erhalten und eine unbürokratischen Familiennachzug vollziehen können. «Das SEM muss seine Asylpolitik gegenüber dem eritreischen Staat überdenken. Es geht nicht, dass Eritreer*innen mit unsicherem Status in der Schweiz leben müssen!»

Aktivist*innen mit dem Mediensprecher vom SEM, Dezember 2020