Abolish Frontex

MSN unterstützt die transnationale Kampagne #abolish Frontex – auch in der Schweiz

In sieben Ländern (Österreich, Belgien, Kanarische Inseln, Deutschland, Marokko, Niederlande und Schweiz) starteten Aktionen gegen die Europäische Grenz- und Küstenwache Frontex. Die transnationalen Kampagne #AbolishFrontex ruft dazu auf, Europas tödliches Grenzregime zu definanzieren und abzuschaffen.

Bern, Juni 2021, Start #abolishfrontex
Bern, Juni 2021, Start #abolishfrontex

Die Koalition hat einen offenen Brief an die EU-Kommission, den Rat der EU, das Parlament, diverse Mitgliedstaaten und die Frontex-Führung verfasst. Darin erläutert sie die illegalen und unmenschlichen Praktiken der “Festung Europa” – Frontex ist aktiver Teil dieser unmenschlichen Praktiken.

Der Start der Kampagne #AbolishFrontex fällt mit einer massiven Ausbau von Frontex zusammen. Frontex hat ein gesichertes Budget von 5,6 Milliarden Euro bis 2027 und plant bis zu 10.000 bewaffnete Grenzschützer*innen einzustellen. Das Budget der Agentur ist seit 2005 um über 7560% gestiegen, wobei die neuen Mittel für den Kauf von Ausrüstung wie Schiffen, Hubschraubern und Drohnen verwendet wurden. Europa hat in dieser Zeit über 1.000 Kilometer Grenzmauern und Zäune gebaut.

Die Schweiz beteiligt sich finanziell und personell an Frontex: Mit 36-68 Millionen soll sich die Schweiz 2024 an Frontex beteiligen! Und auch CH-Grenzschützer*innen sind für Frontex im Einsatz, zum Beispiel in Kroatien und Griechenland, wo Menschen auf der Flucht mit brutaler Gewalt an der Weiterreise gehindert werden – alles im Dienste der Europäischen Abschottung und unter den Augen von Frontex.

Frontex ist Symbol eines Systems, dass auf Ausbeutung, Militarisierung und neokolonialen Wirtschaftsbeziehungen beruht – von diesem profitiert die Schweiz als wichtiger Finanzplatz und globaler Tiefsteuerhafen ganz besonders.

Deshalb fordert die Kampagne #AbolishFrontex einen grundlegenden Wandel: “Wir fordern nicht eine bessere europäische Migrationspolitik, sondern die Abschaffung von Frontex und der Militarisierung der Grenzen. Und wir werden Maßnahmen ergreifen, um dies zu erreichen.”

Homepage international: https://abolishfrontex.org/
Twitter: https://twitter.com/abolishfrontex

Schweiz:
Twitter: https://mobile.twitter.com/RiseAgainst_CH
   <https://mobile.twitter.com/RiseAgainst_CH>
Insta: https://www.instagram.com/rise.against.borders/
   <https://www.instagram.com/rise.against.borders/>

Aufruf und Informationen zum Mitmachen

Aufruf zur Solidarität gegen die Isolation in den Asylzentren

Kundgebung: Stopp Isolation. Keine Isolation in Asylzentren!
Ende Mai, Bern

Demonstration November 2020

Die Lage ist für geflüchtete Menschen in den Camps unhaltbar: Isoliert, entrechtet, kaum eigene Lebensgestaltung. Suizide und Suizidversuche sind keine Einzelfälle. Das System macht Menschen hoffnungslos und krank. Im Asylzentrum Sonnenblick bei Walzenhausen im Kanton St. Gallen versuchten sich innerhalb von 8 Monaten drei Menschen das Leben zu nehmen. Vollendete Suizide, wie der von Massoud Quadiri im August 2020 in Glarus treten mit einer derartigen Regelmässigkeit auf, dass es unverständlich ist, dass der Bund nicht eingreift und die Kantone zu einer weniger gewaltvollen Praxis anhält.

Ende Mai findet in Bern eine Kundgebung statt. Damit geflüchtete Menschen aus den Camps daran teilnehmen können, braucht es Geld für den Transport. Solidarisieren!

Verein Ticket for protest, 3018 Bern

Postkonto: CH15 0900 0000 1510 0908 8

Kundgebung zum Jahrestag gegen das Mullah-Regime

Am Mittwoch, den 10. Februar 2021 gab es in Bern die Kundgebung zum Jahrestag gegen das Mullah-Regime: Schon seit 42 Jahren macht das Mullahregime Terror gegen die Menschen im Iran. Es gibt keine Freiheit und keine Menschenrechte. Es gibt nur Verfolgung, Gefängnisstrafen und Todesstrafen. 

Wir sind solidarisch mit den Menschen, die für die Freiheit kämpfen – im Iran und überall!

#ShutDownORS: Der ORS Service AG kündigen wegen Gesundheitsgefährdung in der Corona-Pandemie

Petition

DE///EN///FR
DE: Online-Petition an den Berner Regierungsrat und die Geschäftsprüfungskommission des Grossen Rats – Alle dürfen unterschreiben!
FR: #ShutDownORS : Virez l’ORS Service AG à cause des risques sanitaires pendant la pandémie de Corona – Pétition en ligne au gouvernement cantonal bernois et à la commission de gestion du Grand Conseil – Tout le monde peut signer !
EN: Online petition to the Bernese Government Council and the Grand Council’s Business Audit Commission – Everyone may sign!

Continue reading “#ShutDownORS: Der ORS Service AG kündigen wegen Gesundheitsgefährdung in der Corona-Pandemie”

Demo | Warten ist schmerzhaft – Regularisierung? Jetzt!

Demonstration mit den Sans-Papiers Kollektiven in Basel, um Härtefallgesuche voranzubringen Donnerstag, 14. November | 12 Uhr | Claraplatz, Basel | Infos

English: Waiting is painful – regularization? Now!
Demonstration with the Sans-Papiers collectives in Basel to advance hardship cases | 14.11.2019 | 12h | Claraplatz | Basel | Infos

Français: L’attente est douloureuse – Régularisation ? Maintenant !
Manifestation avec les collectifs Sans-Papiers de Bâle pour faire avancer les cas de rigueur | 14.11.2019 | 12h | Claraplatz | Basel | Infos

Demo | 9.11.2019 | Über 2000 Geflüchtete und Nicht-Geflüchtete in Bern

(français ci-desous///English below)

Asylcamps sind keine Lösung! Trotz Kälte haben sich mehr als 2000 Personen auf dem Bundesplatz in Bern versammelt. Mit Reden, Slogans sowie mit Plakaten und Transparenten machen die Protestierenden auf die existentiellen Probleme für (geflüchtete) Migrant*innen in Camps aufmerksam.

Wir kritisieren die libyschen Foltercamps, die diskriminierenden Camps in Transitstaaten, die überfüllten Hotspot-Camps in Griechenland, die isolierenden Bundes-asylcamps und die entwürdigenden (Nothilfe-) Camps in den Kantonen.

81 Jahre nach der Reichspogromnacht in Deutsch-land erinnern wir an die Folgen, die sich heute für Geflüchtete in Camps ergeben und sagen:

  • Keine Folter, keinen Tod und Vergewaltigung in libyschen Camps, sondern sichere Flucht- und Migrationsrouten für alle
  • Keine Deals in Transitstaaten, sondern Personenfreizügigkeit für alle
  • Keine Entrechtung und katastrophalen Bedingungen in den europäischen Hotspot-Camps, sondern ein Bleiberecht und Niederlassungsfreiheit für alle 
  • Keine Diskriminierung, sondern gleiche Rechte, Respekt und Würde für alle
  • Keine Isolation und keine Ausschaffungen, sondern gleicher Zugang zu Wohnen, Arbeit, Bildung und Gesundheit für alle

Nach der Demo geht es weiter!

Solidaritycity Mapping | Treffen mit « Wir alle Sind Bern », um eine Karte der Solidarität für die Stadt Bern zu erstellen| 16.11.2019 | 13h30 – 16h30 | Wylerstrasse 5 | Bern

Warten ist schmerzhaft – Regularisierung? Jetzt! | Demonstration mit den Sans-Papiers Kollektiven in Basel, um Härtefallgesuche voranzubringen | 14.11.2019 | 12h | Claraplatz | Basel

Asylcamps und Ausschaffungen, was nun? | Schweizweites Treffen vom Migrant Solidarity Network, um über Probleme, Widerstand und Lösungen zu sprechen | 2.2.2020 | 12h: Essen | 13h30 – 17h: Workshops | Waldmannstrasse 17 | Bern


Français: Plus de 2000 réfugié.e.s et non-réfugié.e.s à la manifestation à Berne

Les camps d’asile ne sont pas une solution! Malgré le froid, plus de 2000 personnes se sont rassemblées sur la place fédérale à Berne. Par des discours, des slogans, des affiches et des banderoles, les manifestant.e.s rappellent les problèmes existentiels des migrant.e.s (réfugié.e.s) dans les camps.

Nous critiquons les camps de torture libyens, les camps discriminatoires dans les pays de transit, les camps hotspot surpeuplés en Grèce, les camps d’asile fédéraux qui isolent et les camps (d’aide d’urgence) dégradants dans les cantons.

Aujourd’hui, 81 ans après la Nuit des Pogromes en Allemagne, nous rappelons les conséquences qui se produisent aujourd’hui dans les camps et nous disons:

  • Pas de discrimination, mais égalité des droits, respect et dignité pour tou-te-s.
  • Pas de privation de droits ni de conditions catastrophiques dans les Hotspot-Camps européens, mais un droit de rester et un droit d’établissement pour tou-te-s
  • Pas d’isolement ni d’expulsion, mais un accès égal au logement, au travail, à l’éducation et à la santé pour tou-te-s.
  • Pas de torture, pas de mort ni de viol dans les camps libyens, mais des voies de fuite et de migration sûres pour tou-te-s
  • Pas de contrats dans les États de transit, mais la liberté de circulation pour tou-te-s

Après la manifestation, nous continuons !

Solidaritycity Mapping | Rencontre avec «Wir alle Sind Bern» pour créer une carte de solidarité pour la ville de Berne| 16.11.2019 | 13h30 – 16h30 | Wylerstrasse 5 | Berne

L’attente est douloureuse – Régularisation ? Maintenant ! | Manifestation avec les collectifs Sans-Papiers de Bâle pour faire avancer les cas de rigueur | 14.11.2019 | 12h | Claraplatz | Basel

Les camps d’asile et les déportations, on fait quoi maintenant ? | Réunion à l’échelle Suisse du Migrant Solidarity Network pour parler des problèmes, des luttes et des solutions | 2.2.2020 | 12h : Essen | 13h30 – 17h : ateliers | Waldmannstrasse 17 | Berne


English: More than 2000 Refugees and Non-Refugees in Bern

Asylum camps are no solution! Despite the cold, more than 2000 people gathered on the Bundesplatz in Bern. With speeches, slogans, posters and banners, the people protesting draw attention to the existential problems for refugees and migrants in camps.

We criticise the Libyan torture camps, the discriminatory camps in transit states, the overcrowded hotspot camps in Greece, the isolating federal asylum camps and the humiliating (emergency) camps in the cantons.

Today, 81 years after the Reichspogromnacht in Germany, we remember the consequences that today result for refugees in camps and say:

  • No torture, no death and no barriers because of deals with transit states, but safe flight and migration routes for all.
  • No deprivation of rights and catastrophic conditions in the European hotspot camps, but a right to stay and freedom of residence for all 
  • No discrimination, but equal rights, respect and dignity for all.
  • No isolation and no deportations, but equal access to housing, work, education and health for all.

After the demo we continue !

Solidaritycity Mapping | Meeting with ” We all are Bern ” to create a map of solidarity for the city of Bern| 16.11.2019 | 13h30 – 16h30 | Wylerstrasse 5 | Bern

Waiting is painful – regularization? Now! | Demonstration with the Sans-Papiers collectives in Basel to advance hardship cases | 14.11.2019 | 12h | Claraplatz | Basel

Asylum camps and deportations, what now? | Swiss-wide meeting of the Migrant Solidarity Network to talk about problems, resistance and solutions | 2.2.2020 | 12h: dinner | 13h30 – 17h: workshops | Waldmannstrasse 17 | Berne

Demo | 9.11.2019 | Reden | Discours | Speeches

DE: Frauen in Camps | Camps im Tschad | Foltercamps in Libyen | Hotspotcamps in Griechenland | Bundesasylcamps in der Schweiz 2x | Asylcamps in den Kantonen | Nothilfecamps in den Kantonen

FR: Les femmes dans les camps | Les camps au Tchad | Les camps de torture en Libye | Les camps Hotspot en Grèce | Les camps d’asile fédéraux en Suisse 2x| Les camps d’asile dans les cantons | Les camps d’aide d’urgence dans les cantons

EN: Women in camps | Camps in Chad | Torture camps in Libya | Hotspot camps in Greece | Federal asylum camps in Switzerland 2x | Asylum camps in the cantons | Emergency aid camps in the cantons

(Les traductions vont suivre///The translations will come)

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Rund 100 geflüchtete und nichtgeflüchtete Aktivist*innen demonstrieren gegen Ausschaffungen nach Äthiopien

Rund 100 Geflüchtete aus Äthiopien und solidarische Personen aus der ganzen Schweiz haben heute Nachmittag vor dem Staatssekretariat für Migration (SEM) gegen die laufenden Zwangsausschaffungen nach Äthiopien demonstriert. Auf Schildern und Transparenten waren Aufschriften wie etwa „Äthiopien ist kein sicheres Land“, „Nothilfe ist psychische Folter“, “Bleiberecht jetzt“ oder „Ausschaffungen sind nie eine Lösung“ zu lesen. Eine Delegation traf sich mit Vertreter*innen des SEM und überreichte diesen eine Stellungnahme mit Forderungen.

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