IranRevolution: Solidarisch und gegen die monarchistische Flagge

FR///EN///Seit der Ermordung von Jina Amini gibt es überall im Iran und in Ost-Kurdistan mutigen, entschlossenen Widerstand gegen das Mullah-Regime. Dieses reagiert zunehmend mit mörderischer Repression. Als Beitrag zu einer erfolgreichen emanzipativen Revolution im Iran, braucht es mehr denn je Solidarität. Das Schwenken der monarchistischen Flagge des Schah-Regimes hat dazu nichts beizutragen.

Die Sonne, der Löwe und das Schwert auf grün-weiss-rotem Hintergrund ist ein Symbol für das nationalistische, diskriminierende und unterdrückerische Regime der Schahs. In der Schweiz ist die Flagge an den meisten Demonstrationen und Kundgebungen, die sich mit den Protesten im Iran solidarisieren, zu sehen.

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Dublinabschiebung nach Kroatien verhindern!

E-Mail-Aktion zur Verhinderung von Allys Dublin-Ausschaffung nach Kroatien morgen früh.

Morgen auf dem Flug um 11.05 Uhr ab Zürich droht Ally, der sich derzeit in Administrativhaft befindet, eine Zwangsausschaffung nach Zagreb in Kroatien. Wie viele andere hat Ally dort Gewalt erfahren und wurde gezwungen, seine Fingerabdrücke abzugeben. Seine physische und psychische Gesundheit ist angeschlagen.

Lasst uns gemeinsam die E-Mail-Postfächer der für die Abschiebung verantwortlichen Behörden überschwemmen. Vorlagen für E-Mails finden sich hier.

Solidarität aus den Camps

Besoin urgent de soutien

Action mails pour éviter le renvoi Dublin d’alla vers la Croatie demain matin

Demain sur le vol de 11.05 au départ de Zurich, Ally, actuellement en détention administrative, risque un renvoi forcé vers Zagreb en Croatie. Comme beaucoup d’autres, Ally y a subi des violences et a été forcé d’y déposer ses empreintes digitales. Sa santé physique et psychique est fragile. 

Ensemble, manifestons notre colère en envahissant les boîtes mails des autorités responsables du renvoi. Des modèles de mails son disponibles ici.

Proteste gegen Kroatienabschiebungen in Vallorbe 

La lutte s’organise, mouvement de protestation à Vallorbe // (français en bas)

Proteste gegen Dublin-Kroatien-Abschiebungen im Camp Vallorbe

Im Bundesasylzentrum in Vallorbe verweigerten heute rund 50 Personen, denen die Rückführung nach Dublin-Kroatien drohte, aus Protest das Frühstück und das Mittagessen. Sie weigerten sich auch, an den kollektiven Aufgaben im Zentrum teilzunehmen. Sie forderten einen sofortigen Stopp der Abschiebungen nach Kroatien. Mehrere Personen in Vallorbe haben in den letzten Tagen Flugpläne nach Kroatien erhalten. Dort drohen ihnen Gewalt und weitere Abschiebungen.

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Sri Lanka Ausschaffungen: KKS foutiert sich um das Non-Refoulement-Gebot

Karin Keller Sutter (KKS) und das Staatssekretariat für Migration haben erneut nach Sri Lanka abgeschoben. Gestern Abend um 18.20 h ging ein Linienflug vom Flughafen Zürich. Ein dem MSN nahestehende Person aus Gampelen, dessen Rekurs auf den Negativentscheid vor Kurzem abgelehnt wurde, wurde vergangenen Dienstag in Gampelen von der Polizei abgeholt und nach Zürich gebracht. Wir haben bis jetzt noch keine sicheren Informationen wie es ihm nach der Ankunft in Sri Lanka geht.

Ein Abschiebestopp ist überfällig. Warum? 
Die Situation in Sri Lanka ist schlichtweg katastrophal. Die Gewalt des Regimes ist allgegenwärtig. Besonders brutal verfolgt werden Oppositionelle und Minderheiten. Die Wirtschaft des Landes liegt am Boden. Die medizinische Grundversorgung ist nicht mehr gewährleistet. Verschiedene NGOs und das MSN fordern seit Monaten, dass die Abschiebungen enden müssen, so auch die Schweizerische Flüchtlingshilfe sowie das internationale Netzwerk SOS Torture

Trotzdem schoben die Schweizer Behörden bis Ende Oktober insgesamt 38 Personen nach Sri Lanka ab. Und gestern erneut. Über Überwachung, Verfolgung, Haft und Gewalt, die bei nach einer Abschiebung drohen, berichteten die Repulik und das MSN – ausgehend vom Fall M. im November. 

Bei abgewiesenen Geflüchteten aus Sri Lanka lösen diese Abschiebungen existentielle Ängste aus. Vermutlich erklärt dies weshalb zum Beispiel insgesamt 142 Personen aus Sri Lanka in der Schweiz untertauchen, sich verstecken oder in ein anderes Land reisen. Überdurchschnittlich viele abgewiesene Personen aus Sri Lanka psychisch erkranken und es wie im Falle Nesurasas zum Tod führt.

“Jeden Tag bin ich geflutet von den Gefühlen dieser Abschiebung und den Folterungen, die danach hier in Sri Lanka folgten.”

DE: M. erzählt uns über seine Abschiebung von der Schweiz nach Sri Lanka, die er erleben musste. Und gibt einen Einblick über die alltägliche Gefährdung und die Gewalt, welcher er nun in Sri Lanka ausgesetzt ist. Sein humanitäres Visum ist noch hängig.

EN: M. tells us about his deportation from Switzerland to Sri Lanka, which he had to experience. And gives an insight into the daily danger and violence he is now exposed to in Sri Lanka. His humanitarian visa is still pending.

FR: M. nous parle de son expulsion de Suisse vers le Sri Lanka, qu’il a dû vivre. Il nous donne un aperçu des dangers quotidiens et de la violence auxquels il est désormais exposé au Sri Lanka. Son visa humanitaire est encore en suspens.

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Abgesagt: Propagandaveranstaltung für eritreisches Unrechtsregime

“Als Kulturveranstaltung getarnte Propagandaveranstaltung”

Als sogenannte “Kulturfestivals” getarnt, welche in der eritreischen Öffentlichkeit einen gewissen Bekanntheitsgrad geniessen, lockt das Regime von Präsident Isaias Afewerki die Mitglieder der Diaspora an, um dann aber seine politischen Botschaften von Krieg und Hass zu verbreiten. Am 27. August 2022 findet eine solche Veranstaltung irgendwo im Kanton Bern statt. Der Ort ist noch unklar, doch wir werden ihn finden. 

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Justice4Nzoy! Infoabend in Bern und Demo in Zürich

DE: Am 30. August 2021 erschoss die Polizei in Morges den 37-Jährigen Nzoy aus Zürich. Dieses Jahr am 25. August erzählen Angehörige von Nzoy und Mitglieder des Aktionsbündnisses Justice4Nzoy von Nzoy und diesem Fall von rassistischer Polizeigewalt und Racial Profiling in der Schweiz. Joao Gabriel, ein panafrikanischer Aktivist aus Guadeloupe/Frankreich berichtet über Racial Profilling und Polizeigewalt in den USA und in Frankreich. Am 3. September gehen wir alle an die grosse Demo in Zürich.

EN: On August 30, 2021, police in Morges shot and killed 37-year-old Nzoy from Zurich. This year on August 25, relatives of Nzoy and members of the action alliance Justice4Nzoy tell about Nzoy and this case of racist police violence and racial profiling in Switzerland. Joao Gabriel, a Pan-African activist from Guadeloupe/France will report on racial profiling and police violence in the US and France. On September 3rd we will all go to the big demo in Zurich.

FR: Le 30 août 2021, la police a tué Nzoy, un Zurichois de 37 ans, à Morges. Cette année, le 25 août, des proches de Nzoy et des membres de l’alliance d’action Justice4Nzoy parlent de Nzoy et de ce cas de violence policière raciste et de profilage racial en Suisse. Joao Gabriel, un activiste panafricain de Guadeloupe/France, parlera du profilage racial et de la violence policière aux États-Unis et en France. Le 3 septembre, nous irons toutes et tous à la grande manifestation à Zurich.

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Video: Aufgrund von Grenzgewalt starben in Melilla mindestens 37 Personen

///Français///English///
+++In diesem Video hat es gewaltvolle Bilder. Wir fragen uns, wie gehen wir damit um+++

Am 24. Juni 2022 versuchten rund 2000 Personen, kollektiv die Grenze zur spanischen Exklave Melilla zu überqueren. 133 Personen schafften es. Mindestens 37 Personen starben. Die marokkanische und spanische Polizei reagierte auf beiden Seiten der Grenze mit Brutalität. Die marokkanischen (Grenz-)Polizist*innen beteiligen sich gewalttätig an der Abschottung Europas. Dafür anerkennt der spanische Staat die Ansprüche des marokkanischen Staats im Westsahara-Konflikt.

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