
Am Montag haben 2 Personen vor dem Bundeshaus einen Hungerstreik begonnen. Sie sind abgewiesene Geflüchtete aus dem Iran und protestieren gegen die Härte des schweizerischen Asylsystems.
Die Situation im Iran ist für die Menschen katastrophal, eine Aussicht auf Änderung ist nicht in Sicht. Aber das SEM reagierte trotz der brutalen Niederschlagung der iranischen Proteste durch das iranische Regime wie auch den Angriffskrieg der USA nur mit Hörte. Selbst das Bundesverwaltungsgericht verwies Fälle zur Neuüberprüfung aufgrund der aktuellen Lage ans SEM zurück. Die Schweizerische Flüchtlingshilfe verlangt mindestens F (vorläufige Aufnahme) für geflüchtete in der Schweiz.
Den Hungerstreik ist eine Reaktion auf die Warterei: «Ich bin seit 11 Jahren in der Schweiz. Vom SEM habe ich einen Brie erhalten, dass ich weiter warten solle. Sie prüfen. Das sagen sie seit Jahren. Deshalb protestiere ich jetzt vor dem Bundeshaus Ich kann nicht länger Lebenszeit verlieren.»
Update 17. September 2026: Eine der Personen wurde von der Polizei abgeführt. Menschen aus den Support-Strukturen sind mit ihm im Kontakt.
Update 18. September 2026: RaBe Info hat am vom 17. September ein Interview mit einer der zwei Personen gemacht (ab 13:40)
Update 18. September 2026: Beide Personen wurde am Nachmittag von der Polizei abgeführt.
Update 19. September 2026: Eine Person mittlerweile auf den Bundesplatz zurückgekehrt. Trotz Verhaftung und Wegweisung hat er seinen Hungerstreik weitergeführt. Der Verblieb der zweiten Person ist aktuell nicht klar.
Update 23. September 2026: Beide Personen haben den Hungerstreik beendet nachdem sie medizinisch betreut werden mussten.
